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Letzte Aktualisierung: 03.09.2017



Umbau/Neubau des Bahnhof Bern (CH), 1957 - 1966


Von A. Bruderer
 

Der erste Bahnhof

Die bestehende Lage und eine Diskussion über einen Ortswechsel

Der Umbau/Neubau in den Jahren 1957 - 1966

Schwierige Statik und komplizierter Bau

Autogerechter Bahnhof

Die Reaktionen der Leute

Beteiligte Bauunternehmen

Für den Bau der Parkterrasse existierte das Konsortium Parkterasse.


Eingesetzte Turmdrehkrane

Ausbau des RBS Tiefbahnhofs unter den Gleisen der SBB

Der Neubau begann nach 10 Jahren Planung am 03.07.2017


Der alte Berner Haupt-Bahnhof in den Jahren 1860 - 1865


Das war der erste Berner Hauptbahnhof in den Jahren 1860 - 1865.
Noch fuhren die Züge direkt auf einem der 4 Gleise in die Bahnhofhalle.
Rechts sieht man den heute nicht mehr existierenden Christoffelturm.
Foto: Archiv A. Bruderer


Schon früh genügte der erste Bahnhof in der Bahnhofhalle den Anforderungen nicht mehr.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der damalige Platz vor der Heiliggeist Kirche östlich vom Bahnhof.
Links sieht man einen meterspurigen Zug der damligen Solothurn - Zollikofen - Bern Bahn SZB (heute Regionalverkehr Bern - Solothurn RBS).
Rechts sieht man Tramgleise der ehemaligen Berner Tramway (heute Bernmobil).
Ganz rechts sieht man das alte Aufnahmegebäude vom alten Berner Haupt-Bahnhof.
Foto: Archiv A. Bruderer


Auf dieser Foto sieht man gut die gebogenen Gleise und Bahnsteige und unten rechts das Aufnahmegebäude vom alten Haupt-Bahnhof Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer

Vor dem Umbau/Neubau

Das alte Aufnahmegebäude (Mitte).
Links Burgerspital.
Rechts Heiliggeist Kirche.
Vorne: Der damalige noch bescheidene Trambahnhof.
Foto: Archiv A. Bruderer


Links war das ehemalige Aufnahmegebäude.
Die Solothurn - Zollikofen - Bern Bahn (SZU) wartete rechts vor dem Hotel Schweizerhof auf die Abfahrt nach Solothurn.
In der Mitte siht man Tramgleise und ein Tram.
Foto: Archiv A. Bruderer


Eine etwas neuere Foto.
Im Hintergrund sieht man einen Loro e Parasini.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Linie von Worb durchs Wobletal der VBW (Vereinigte Bern - Worb Bahnen) via Bolligen endete auf dem Kornhausplatz.
Die Linie befuhr in der Stadt Bern die Gleise der Tramlinie 9.
Die Passagiere mussten zur Weiterfahrt auf die Trams und Busse der Städtischen Verkehrsbetriebe (SVB) umsteigen. Die ehemaligen SVB heisst heute Bernmobil.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Linie von Worb via Gümligen der VBW (Vereinigte Bern - Worb Bahnen) endete auf dem Helvetiaplatz. Die Linie via Gümligen ist als das klassische "Blaue Bähnli" bekannt.
Die Linie befuhr in der Stadt Bern die Gleise der damaligen Tramlinien 3 und 5 (heute 6, 7 und 8).
Die Passagiere mussten zur Weiterfahrt auf die Trams und Busse der Städtischen Verkehrsbetriebe (SVB) umsteigen. Die ehemaligen SVB heisst heute Bernmobil.
Heute fährt diese Linie über Gümligen mit RBS Trams von Worb über den Bahnhofplatz Bern bis ins Fischermätteli als Linie 6.
Foto: Archiv A. Bruderer

Die Pläne vom gebauten Hauptbahnhof

In den Jahren 1950 - 1952 fand ein Architektur Wettbewerb statt.

Grundriss durch die Perronanlagen (grün), das Aufnahmegebäude (rot und fast quadratisch) und die SBB Dienstgebäude  (rot).
Die gelben Gebäude der Post sind ein Bestandteil vom Artikel  "Postparc Bern".
Foto: Archiv A. Bruderer


Grundriss durch die unterirdischen Anlagen unter den Perrons.
Unterführung für Personen zu den Gleisen (Orange), Gepäcktunnel (Blau), bergmännisch gebauter heute zum Teil zugeschütteter Posttunnel (Gelb).
Die unterirdisch in den Bahnhof Bern in die Gleise 21 - 24 fahrenden Züge sind vom Regionalverkehr Bern - Solothurn RBS (Grün).
Der abgebildete Halbkreis oben ist eine Auffahrt für die Autos in die oberen Geschosse des Parkhauses über den Gleisen.
Foto: Archiv A. Bruderer


Querschnitt durch die Perronanlage und den unterirdischen Bahnhof mit den Gleisen 21 - 24 des RBS.
Rechts ist ein im Zweiten Weltkrieg bergmännisch gebauter Schutzraum der SBB (nicht abgebildet).
Foto: Archiv A. Bruderer


Längsschnitt durch die Perronanlage, die Personenunterführung, darunter der Post Tunnel, rechts die unterirdischen Gleise 21 - 24 des RBS und ganz rechts der Gepäcktunnel.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der Umnau/Neubau

Am Ostende der Baustelle.
Von links nach rechts: EWK SBK 25, Loro e Parisini, Liebherr Form 25.
Foto: Archiv A. Bruderer


Von Norden begann der stückweise Abbruch des alten Bahnhofs.
In der Mitte der Foto sieht man ein neu erstelles Perron.
Rechts sieht man eine Betonmischanlage.
Foto: Archiv A. Bruderer


EWK SBK 25 der Bauunternehmung Walter J. Heller AG Bern auf dem stillgeregten Abschnitt des alten Bahnhof Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr Form 25 von der Bauunternehmung Reifler & Guggisberg aus Biel auf dem stillgeregten Abschnitt des alten Bahnhof Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr Form 25 und EWK SBK 25.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr Form 25 und Liebherr Form 45A/55.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr Form 25.
Foto: Archiv A. Bruderer


Von links nach rechts:
Liebherr Form 25, EWK SBK 25, Liebherr Form 45A/55
Foto: Archiv A. Bruderer


EWK SBK 25.
Foto: Archiv A. Bruderer


Von links nach rechts:
Liebherr Form 25, EWK SBK 25, Liebherr Form 45A/55
Foto: Archiv A. Bruderer


Fast quer unter den Gleisen der SBB wurde der unterirdische RBS Bahnhof mit 4 Gleisen gebaut.
Die beiden Tunnelröhren für die unterirdische Zufahrt waren zum Teil gebaut.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Ein Teil der Schalung des unterirdischen RBS Bahnhofs ist sichtbar.
Die Stützen aus Stahl sind in der heutigen Perronhalle.
Im Hintergrund wurde die Schanzenpost gebaut.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Die Schalung der Decke des unterirdischen RBS Bahnhofs wurde hergestellt.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Der betonierte Tunnel hatte noch keine Fahrleitung.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Die unterirdische Perronhalle und die Gleise 21 - 24 waren fertig.
Die Zugänge (hinten) und die Fahrleitungen fehlten noch.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Im stillgelegten Abschnitt wurde die Perrondecke eingeschalt und später betoniert.
Rechts sieht man einen Liebherr Form 45A/55 der Bauunternehmumg Wirz & Co, Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Schalung des Abschnitts war teilweise fertig.
Hinten sieht man einen Liebherr Form 45A/55.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Decke der Perronhalle war betoniert.
Foto: Archiv A. Bruderer


Im Osten war die Perrondecke noch eingeschalt.
Liebherr Form 45A/55.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr Form 45A/55 der Bauuternehmung Wirz & Co, Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Gegen Westen wurde die Schalung immer grösser.
Liebherr Form 45A/55 der Bauuternehmung Wirz & Co, Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Auch von hinten war der Liebherr Form 45A/55 sehr schön.
Beim hinteren Kiesbehälter sieht man, dass dieser Form 45A/55 noch von der Firma Stirnimann AG in die Schweiz importiert wurde.
Foto: Archiv A. Bruderer


Weitere Unterführungen und Perrons waren im Bau.
Die Turmdrehkrane auf der linken Seite hoben die Lasten beim Bau der in den Bahnhof integrierten Gebäude der Post.
Diese Bauten der Post wurde beim Bau des Postparc Bern wieder abgerissen und neu gebaut.
Foto: Archiv A. Bruderer


Auf der grossen Schanze stand ein Liebherr TK 60.
Bauunternehmung Ramseier & Cie., Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Auf der grossen Schanze stand ein Liebherr TK 60.
Bauunternehmung Ramseier & Cie., Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Liebherr TK 60 und Form 45A/55.
Foto: Archiv A. Bruderer


In der Mitte der Auf- und Abfahrt zu den Parkgeschossen vor der Universität stand ein Liebherr TK 36.
Foto: Archiv P. Meyer


Das Parkhaus über den Gleisen war im Bau.
Foto: Archiv A. Bruderer


Am Ostende wurden die Decken des Parkhauses über den Gleisen gebaut.
Rechts oben sieht man das Hauptgebäude der Universität Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Während im Norden das Gebäude immer höher wurde, fuhren im Süden die Züge weiter im alten Bahnhof.
Foto: Archiv A. Bruderer


Eine provisorische Überführung ermöglichte den Passanten den Durchgang vom Bollwerk auf die Grosse Schanze und zur Universität.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die oberste Decke im nördlichen Teil war betoniert.
Foto: Archiv A. Bruderer


Vor der Universität war die Auf- und Abfahrt für die Autos noch sichtbar.
Ein Liebherr 50 HB hatte einen Teil der Parkgeschosse im Schwenkbereich.
Foto: Archiv A. Bruderer


Das Dach über dem Parkhaus wurde begrünt.
Der äussere Streifen ist eine betonierte Promenade mit einer breiten Brüstung.
Man sah von hier (der grossen Schanze) sehr gut auf die Baustellen der SBB und der damaligen PTT (heute Post AG).
Foto: Archiv A. Bruderer


Das Parkhaus über den Gleisen und die vorgelagerten Büros waren weitgehend fertig.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Züge fuhren bereits zum Teil im neuen Bahnhof.
Foto: Archiv A. Bruderer


Nach und nach wurde der Bahnhof in Richtung Süden gebaut.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Perrondecke war weitgehend betoniert.
Auf Ihr standen die Bau Barracken.
Heute ist hier der Postauto Bahnhof und ein Parkplatz.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der alte Berner Hauptbahnhof war auch schon in einer Kurve.
Vorne war die Unterführung für Personen im Bau.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der nördliche Teil war fertig.
Das Dach der Grossen Schanze war beplanzt.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der Bahnhof und das Parkhaus auf dem Gebiet der SBB über den Gleisen waren gebaut.
Das aktuelle Aufnahmegebäude auf dem Gebiet der Stadt Bern stand noch nicht.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der Bau der SBB Dienstgebäude südöstlich der Gleise


Der Weitz X 1265 der Bauunternehmung Rieser AG war in der Baugrube beim Bollwerk auf einem Anker montiert.
Er hob die Lasten vom höchsten Haus im Bollwerk.
Dieser Weitz X 1265 ist auch in der Rubrik "Hersteller Ausland, Weitz" auf dem Lagerplatz der Bauunternehmung Rieser AG abgebildet.
Hinten sieht man einen Liebherr Form 50 HB.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der Weitz X 1265 an der Arbeit.
Auf dem Parkdeck stand ein Liebherr Form 45A/55, der vor dem Klettern des Weitz X 1265 ihn überschwenkte.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Züge des damailgen SZB, heute RBS, und die Trams und Busse der Verkehrsbetriebe fuhren dicht an der Baustelle am Bollwerk (unten rechts) vorbei.
Hinten ist die Heiliggeistkirche.
Foto: RBS, Archiv A. Bruderer


Bau des ersten Abschnitts der Dienstgebäude am Bollwerk.
Am ersten Abschniitt sieht man das Stellwerk Ost in Bau.
Ein Loro e Parisini  der Bauunternehmumg Siegrist und Berger (später Siegrist und Büchi, heute Büchi AG) hob die Lasten.
Foto: Archiv A. Bruderer


In Richtung Ost sieht man die Gleise, hinten die Eisenbahnbrücke und einen Loro e Parisini beim Bau der SBB Dienstgebäude mit Stellwerk Ost am Bollwerk.
Foto: Archiv A. Bruderer


Vom Trambahnhof sah man das alte Empfangsgebäude (vorne).
Beim hinteren Gebäude rechts hob der Weitz X 1265 die Lasten.
Der Peiner KL 112 in der Mitte hob die  Lasten beim  neuen und aktuellen Aufnahmegebäude.
Rechts sieht man einen Liebherr 45A/55 über den Perrons.
Foto: Archiv A. Bruderer


Dieser Liebherr Form 45A/55 stand auf der Perrondecke.
Bei den Gebäuden hinter dem Liebherr Form 45A/55 hob der Weitz X 1265 die Lasten.
Foto: Archiv A. Bruderer


Das Aufnahmegebäude im Hintergrund war zum Teil fertig und der Peiner KL 112 demontiert.
Der Liebherr Form 45A/55 gehörte der Bauunternehmung Rieser AG, Bern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Das neue und heute aktuelle Aufnahmegebäude wurde zum Teil gebaut.
Erst nach dem Abbruch des alten Aufnahmegebäudes wurde der Peiner KL 112 erneut montiert und hob die Lasten bei der Fertigstellung.
Foto: Archiv A. Bruderer


Ansicht von Nordost.
Rechts unten ist das Gebäude der exakten Wissenschaft der Universität Bern wo auch für die Raumfahrt gearbeitet wird.
Foto: Archiv A. Bruderer


Noch stand das alte Aufnahmegebäude (unten links).
Der Liebherr Form 45A/55 stand noch.
Foto: Archiv A. Bruderer

Der Bau des Aufnahmegebäudes

Das Stahl Skelett war im Bau.
Von links nach rechts:
Liebherr Form 50 HB, Liebherr Form 45A/55, Weitz X 1265 und Peiner KL 112 (nur Turm sichtbar).
Foto: Archiv A. Bruderer


Der damalige Hauptbahnhof war fertig


Der Bahnhof war weitgehend gebaut.
Das quadratische Gebäude ist das aktuelle Aufnahmegebäude.
Rechts ist die Universität Bern und das Obergericht.
Foto: Archiv A. Bruderer


Ansicht an die Fassade des Aufnahmegebäudes.
Darin spiegelte sich die Heiliggeist Kirche.
Viele Leute erkannten das Aufnahmegebäude nicht als Teil des Bahnhofs.
Deshalb wurde das Gebäude mehrsprachig angeschrieben.
Foto: Archiv A. Bruderer


Das Innere des 3 stöckigen Aufnahmegebäudes galt damals als hochmodern.
Foto: Archiv A. Bruderer


Unter den Gleisen der SBB fuhren und fahren die Züge der Solothurn - Zollikofen - Bern Bahn (SZU) und der Vereinigten Bern - Worb Bahnen (VBW) in die Gleise U1 - U4 ein. Die heutige Bezeichnung ist Gleise 21 - 24. Nach der Fusion der SZU mit der VBW hiess und heisst die neue Gesellschaft Regionalverkehr Bern - Solothurn (RBS).
Foto: Archiv A. Bruderer