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Letzte Aktualisierung: 02.08.2015



Kraneinsatz auf Europas höchster Baustelle auf rund 3'500 Meter Höhe

Der Zustand vor dem Neubau in den Jahren 1984 - 1986 und Brand am 21.10.1972

Das im Jahr 1912 gebaute und im Jahr 1924 erweiterte Berghaus.
Es brannte am 21. Oktober 1972 ab und wurde wieder aufgebaut.
Foto: Archiv A. Bruderer


Übersicht über die Gebäude.
Foto: Archiv A. Bruderer


Einer der ersten Züge im 3'454 Meter hohen Bahnhof Jungfraujoch mit 3 Gleisen.
Die Strecke von der Kleinen Scheidegg ist 9.34 km lang und überwindet eine Höhe von fast 1'400 Metern.
Die Wagen der nach dem englischen Erfinder Robert Rowan benannten und in der Schweiz gebauten Züge stützen sich auf der Talseite auf die Zahnrad Lok mit 2 Achsen ab.
Eine solche historische Komposition steht heute seit dem Jahr 2008 im Bahn Museum in Kerzers/Kallnach und eine im Verkehrshaus in Luzern.
Foto: Archiv A. Bruderer

Wiederaufbau des ersten Berghaues nach dem Brand mit einem Boilot-Pétolat

Boilot-Pétolat beim Entfalten.
Dieser Boilot-Pétolat hob die Lasten beim Wiederaufbau des alten Berghauses.
Foto: Schaller SA, Archiv P. Meyer

Die Baustelle in den Jahren 1984 - 1986

Die Selbst-Montage des ersten 63HC/256


Selbstmontage des ersten 63HC/256 mit der Hubwinde des zweiten Krans und einen an der Stelle des Auslegers fixierten A Bock und einem Aufstellbock am Boden.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Das Fundament hatte eine Kubatur von 114 Kubikmetern.
Der 63HC/256 hat den Gegenausleger um 180 Grad gedreht.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Der Ausleger liegt am Boden vormontiert bereit um aus eigener Kraft hochgezogen zu werden.
Wegen dem Turmsystem 256 HC/256 und dem dadurch geänderten Schwenkwerk wurde die sonst nahe an die Turm Achse montierte Kranführer Kabine weit aussen an die Drehbühne montiert und verlieh den beiden Turmdrehkranen ein ungewöhntes Erscheinungsbild.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer

Der erste 63HC/256 war einsatzbereit

Die hochalpine Baustelle von der Seite.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Der erste Liebherr 63HC/256 war bei der Arbeit.
Aus dem schwarzen Loch unten rechts wurde das von der Jungfraubahn transportierte Baumaterial  mit dem Kran abtransportiert.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Bau der Rückwand zum Fels und Betonierung des Zugangs zur Baustelle.
Foto: 1984, Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Auf einem der beiden Liebherr 623HC/256.
Fotografiert wurde eine Sicherheitssprengung.
Erst dann konnte der Schnee vom letzten Schneefall von der Baustelle entfernt werden.
Foto: 1984, Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer

Beide 63HC/256 waren einsatzbereit

Überblick über die Baustelle auf rund 3'500 m Höhe.
Rechts oben ist die Sphinx.
Foto: 1984, Archiv A. Bruderer


Der im Bild linke 63HC/256 hatte eine Hakenhöhe von 40 Metern.
Die Tragkraft lag bei 25 m Ausladung noch bei 3'000 kg, maximal konnten 5'600 kg bei 13.5 Meter Ausladung gehoben werden.
Der höhere 63HC/256 montierte den niedrigeren 63HC/256.
Foto: 1984, Archiv A. Bruderer


Die Rückwand aus Beton gegen den Fels war im Bau.
Foto: 1984, Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Der im Bild linke 63HC/256 hatte eine Hakenhöhe von 38.5 Metern.
Die Tragkraft lag bei 25 m Ausladung noch bei 3'000 kg, maximal konnten 5'600 kg bei 13.5 Meter Ausladung gehoben werden.
Der höhere 63HC/256 montierte den niedrigeren 63HC/256.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Die Rückwand gegen den Fels war fertig betoniert.
Im Vordergrund sieht man die Umrandung eines Lifts.
Foto: 1984, Archiv A. Bruderer


Der im Bild linke 63HC/256 hatte eine Hakenhöhe von 40 Metern.
Die Tragkraft lag bei 25 m Ausladung noch bei 3'000 kg, maximal konnten 5'600 kg bei 13.5 Meter Ausladung gehoben werden.
Der höhere 63HC/256 montierte den niedrigeren 63HC/256.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer


Übersicht auf die Baustelle und auf die Sphinx.
Die Sphinx ist auf 3'571 Meter über Meer und ist über 111.4 Meter langen Lifte mit einer hohen Geschwindigkeit von 6.3 Meter pro Sekunde erreichbar.
Foto: 1984, Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Der im Bild linke 63HC/256 hatte eine Hakenhöhe von 38.5 Metern.
Die Tragkraft lag bei 25 m Ausladung noch bei 3'000 kg, maximal konnten 5'600 kg bei 13.5 Meter Ausladung gehoben werden.
Der höhere 63HC/256 montierte den niedrigeren 63HC/256.
Foto: 1984, Archiv P. Meyer

Weiterarbeit nur mit dem höheren der beiden 63HC/256

Der niedrigere der beiden 63 HC/256 war demontiert.
Das Berghaus ist sehr gut isoliert und braucht deshalb keine Heizung.
Foto: 1986, Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Die Demontage des höheren 63HC/256 mit einem Helikopter

Helikopter Demontage des zuerst aufgebauten Krans am 1. Oktober 1986 bei prächtigem Herbstwetter.
Zum Einsatz kam der damals grösste in der Schweiz verfügbare Helikopter vom Typ Bell 214 B 1 Big Lifter.
Dieser Drehflügler hob auf dieser Höhe noch max. 1'550 kg bei einer Lufttemperatur von 0 Grad Celsius.
Der Gegenausleger, das Auslegeranlenkstück und die Drehbühne erreichten genau dieses Gewicht.
Foto: 1986, Archiv P. Meyer

Der heutige Zustand


Die Gebäude.
Zuoberst ist das duch die Besucher begehbare Observatorium Sphinx auf 3'571 Metern über Meer.
Das Observatorium auf der Sphinx ist für die Wissenschaft ein sehr wichtiges Labor für Klima Messungen.
Foto: Archiv A. Bruderer


Die Gebäude und die Sphinx auf dem Gipfel.
Foto: Archiv A. Bruderer


In der Mitte ist das in den Jahren 1984 - 1986 gebaute Gastronomier Gebäude.
Foto: Archiv A. Bruderer


Der Umbau der beiden Liebherr 63 HC/256 zu normlen 63 HC

Die auf der Baustelle auf dem Jugfraujoch eingesetzten 63HC/256 wurden umgebaut und wurden mit einem 63 HC Turm auf anderen Baustellen eingesetzt.


Ein auf der Jungfraujoch Baustelle eingesetzter 63 HC bei der Montage mit einem Helikopter.
Foto: Archiv P. Meyer


Ein auf der Jungfraujoch Baustelle eingesetzter 63 HC.
Bauunternehmer Eberli Sarnen.
Foto: Urs Bähler

Die Geologie beim Berghaus


Schnitt in Richtung Nord-Süd.
Weiss: Eiskappe (Nr. 8 und 9).
Braun-Rot: Kristallin, Chlorit-Serit-Gneis (Nr. 6).
Grau mit fast horizontalen Linien: Malmkalk (Nr. 5).
Rechts ist das Berghaus (Nr. 2).
Links davon sind 2 Gleise der Jungfraubahn (Nr. 1).
In der Mitte ist die zweite Tunnelröhre und das Gleis 3 (Nr. 15).
Die senkrechte Linie in der Bildmitte ist eine Probebohrung (Nr. 11).
Unten im grauen Bereich sieht man die Temperaturen im Berg.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer

Sicherungen durch Verankerungen im Fels

Schnitt Nord-Süd.
Der kleine obere Stollen mit dem Pfeil ist ein Zugang zu den Verankerungen im Fels "Verankerungsstollen".
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer



Technische Zeichnungen

Die in gelber Farbe eingefärbten Räume sind dem Publikum zugänglich, die anderen nicht.

Schnitt Nord-Süd durchs Berghaus und die Bahnhofhallen.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Niveau -1.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Niveau 0 mit dem Bahnhof im Fels.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Niveau +1.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Niveau +2.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Niveau +3.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Schnitt in Nord-Süd durch den Fels und die Sphynx.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Schnitt in West-Ost durch den Fels und die Sphynx.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Sphinxhalle mit den beiden kreisförmig umrundeten Liften.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer


Grundriss Spinx Besucherplattform mit den beiden Liften in der Mitte links.
Zeichnung: Jungfraubahn, Archiv A. Bruderer



Zusammenfassung von P. Meyer, Erweiterungen von A. Bruderer.